Der Mühlentag an der Ruthemühle hat wieder zahlreiche Besucher angezogen. Die Recker Mühle ist eine von vielen Mühlen in der Region, die am Pfingstmontag ihre Türen öffnen.

Frisches Brot aus dem Backhaus
Der Mühlentag an der Ruthemühle, organisiert vom Heimatverein, erfreut sich seit 30 Jahren großer Beliebtheit. Der Andrang war auch in diesem Jahr enorm – besonders das frisch gebackene Brot aus dem Backhaus zog viele Besucher an. Die Bäcker unter der Leitung von Alois Harmeyer arbeiteten unermüdlich, um den Bedarf an Mischbrot und Rosinenbrot zu decken.
„Wir nehmen keine Bestellungen an, sondern arbeiten kontinuierlich. Sobald die Brote fertig sind, können sie abgeholt werden“, erklärte Harmeyer.
Reibekuchen, Kaffee und Kuchen
Zur Mittagszeit waren die Reibepfannkuchen mit Apfelmus ein besonderer Genuss. Nachmittags verwöhnten die Frauen des Vereins die Gäste mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee.

Die Klöppelgruppe zeigt ihre Arbeiten
Auch die Klöppelgruppe mit Christine Beckemeier, Martina Brockmöller und Marita Book präsentierte ihre Ausstellungsstücke. Unzählige Stunden stecken in den feinen geklöppelten Arbeiten. „Das ist unsere Leidenschaft, da sind wir mit Herzblut dabei“, sagte Christine Beckemeier.
Seit rund 40 Jahren wird in der Gruppe jeden Winter wöchentlich geübt und geklöppelt. Ihren Ursprung hat die Klöppelkunst in Italien; über das Erzgebirge kam sie vor einigen hundert Jahren bis nach Norddeutschland. Früher wurde damit Geld verdient – heute ist das Klöppeln ein Hobby. Nicht mehr und nicht weniger.

Holzwaren aus Ankum
Im Inneren der Mühle stellte der „Holzschuppen“ aus Ankum seine Holzprodukte aus. Mit eingravierten Sprüchen und Logos sorgten sie bei den Besuchern für manches Schmunzeln.

Fotos: Heinrich Weßling
